Die Staaten Europas, des Nahen Ostens und des Indopazifiks haben ein Abkommen zum Schutz von Unterwasserinfrastruktur, insbesondere Seekabeln und Pipelines, unterzeichnet. Das Bündnis, das am Rande des Shangri-La-Dialogs in Singapur ausgehandelt wurde, zielt darauf ab, gemeinsame internationale Normen zu etablieren und den Austausch von Technologie und Informationen zu fördern, um schneller auf Bedrohungen reagieren zu können. Deutschland gehört dem Abkommen vorerst nicht an, da die Zuständigkeiten innerhalb der Bundesregierung noch nicht geklärt sind. Die Verwundbarkeit von Seekabeln, die über 95 Prozent des weltweiten Datenverkehrs transportieren, macht den Schutz dieser Infrastruktur zu einer zentralen Frage der modernen Verteidigung, insbesondere für Inselstaaten, die fast vollständig auf diese Leitungen angewiesen sind. Australien hat zudem ein neues Rüstungsprojekt zur Entwicklung von Unterwasserdrohnen gestartet, um den Schutz von Seekabeln zu verstärken.
Die Staaten schützen Unterseekabel: Alemania ausgenommen
